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Für ein einzelnes Verkaufsprojekt mit frei wählbarer Laufzeit.
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Wer ein Softwareunternehmen verkauft, sollte das Verkaufsprofil auf die konkreten Werttreiber, prüfbare Unterlagen, passende Käufer und die geplante Übergabe ausrichten.
Verkäufer sollten SaaS- und Wartungserlöse, wiederkehrende Lizenzen, einmalige Projekte und Services getrennt darstellen. ARR und MRR sind nur zusammen mit Vertragsstatus, Churn, Verlängerungen, Rabatten, Kohorten und Kundenkonzentration aussagekräftig. Produktpositionierung, Tech-Stack, Supportlast, Hostingkosten, Entwicklungsteam und die Abhängigkeit von einzelnen Gründern oder Entwicklern zeigen, ob Produkt und Betrieb ohne die bisherige Inhaberschaft weitergeführt werden können.
Monatliche ARR- und MRR-Brücken, Neuumsatz, Expansion, Kündigungen und Downgrades sollten mit Verträgen, Rechnungsstellung und Kundenkohorten abstimmbar sein. Für die technische Prüfung braucht es Architektur- und Betriebsdokumentation, Repository-Historie, Deployment- und Backup-Prozesse, Hosting- und Drittanbieterabhängigkeiten, Sicherheits- und Vorfallübersichten sowie Belege zur IP-Übertragung durch Mitarbeitende und Auftragnehmer und zu verwendeten Open-Source-Lizenzen.
Passende Käufer sind Softwaregruppen mit ergänzendem Produkt oder Vertrieb, strategische Branchenunternehmen mit erkennbarem Anwendungsfall sowie technisch und kommerziell besetzte operative Nachfolger. Entscheidend sind Kompatibilität von Markt, Architektur und Vertriebsmodell sowie die Fähigkeit, Entwicklung, Hosting, Sicherheit, Support und das bestehende Team ohne Qualitätsverlust zu führen. Öffentlich genügen Produktkategorie, Zielmarkt, aggregierte wiederkehrende Erlöse, Wachstum, Kundenkonzentration und Teamgrösse. Quellcode, Schwachstellen, Architekturdetails, Produktions- und Repository-Zugänge, personenbezogene Kundendaten, individuelle Vertragskonditionen und unveröffentlichte Roadmap-Inhalte werden nur in einem abgesicherten Prüfprozess mit begrenzten Berechtigungen offengelegt.
Die Übergabe umfasst nicht nur Quellcode, sondern Releases, CI/CD, Hosting, Monitoring, Backups, Abrechnung, Support, Domains, Lizenzen, Roadmap und Kundenverantwortung. Runbooks und Testläufe sollten zeigen, dass autorisierte Personen einen Release, einen Restore und einen kritischen Supportfall bewältigen können. Produktionszugänge werden stufenweise freigegeben, protokolliert und beim Verantwortungswechsel rotiert; Schlüsselmitarbeitende brauchen klare Rollen und Bindungsmassnahmen.
Die Übergabe sollte Quellcode, Zugänge, Roadmap, Supportprozesse, Datenschutz und Kundendetails strikt vertraulich behandeln. Für den allgemeinen Verkaufsstart bleibt Firma verkaufen der zentrale Einstieg. Für die Käuferperspektive kann ergänzend Softwareunternehmen kaufen hilfreichen Kontext geben.
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Erstellen Sie eine monatliche Brücke aus Anfangsbestand, Neukunden, Expansion, Downgrades, Kündigungen und Endbestand. Stimmen Sie die Werte mit Verträgen und Rechnungen ab und trennen Sie wiederkehrende Produktumsätze konsequent von einmaligen Projekten, Einrichtung und Beratung.
Ordnen Sie Arbeits- und Auftragsverträge, IP-Übertragungsklauseln, Repository-Beiträge, Marken und Domains. Erfassen Sie Bibliotheken, Open-Source-Lizenzen und kommerzielle Komponenten samt Pflichten, damit Käufer erkennen, welcher Code übertragen werden darf und wo Drittanbieterrechte bestehen.
Benötigt werden mindestens Architektur, Systeme und Datenflüsse, Repository- und Releaseprozess, Hosting, Monitoring, Backups, Abhängigkeiten, Sicherheitsvorfälle, technische Schulden und priorisierte Roadmap. Geheimnisse und produktive Zugänge gehören nicht in den ersten Datenraum.
Planen Sie mehrere kontrollierte Übergabeschritte mit Runbooks, gemeinsamem Release, Restore-Test und begleiteten Supportfällen. Ordnen Sie Verantwortlichkeiten im Team, dokumentieren Sie externe Dienstleister und rotieren Sie produktive Zugangsdaten erst beim vereinbarten Verantwortungswechsel.