Wie stabil bleibt der Mandantenbestand nach dem Inhaberwechsel?
Vergleichen Sie Vertragsdauer, Kündigungen, Mandatsalter und die persönliche Bindung an einzelne Berater. Für wichtige Mandate sollte ein konkreter Einführungsplan bestehen; eine Kundenliste allein belegt keine Fortsetzung.
Wie profitabel sind einzelne Treuhandmandate nach dem tatsächlichen Zeitaufwand?
Ordnen Sie Honorar, Zusatzleistungen, geleistete Stunden, offene Arbeiten und saisonale Spitzen jedem Mandatstyp zu. Pauschalhonorare können unattraktiv sein, wenn Leistungsumfang oder Nachbearbeitung nicht sauber erfasst werden.
Welche offenen Abschlüsse, Deklarationen und Fristen übernehme ich?
Verlangen Sie einen vollständigen Pendenzen- und Fristenkalender mit Bearbeitungsstand, Verantwortlichen und noch fehlenden Unterlagen. Offene Verfahren, Rückfragen und nicht verrechnete Arbeiten sollten separat ausgewiesen werden.
Welche Fachpersonen, Vollmachten und Systeme sind für den Betrieb entscheidend?
Klären Sie Rollen, Qualifikationen, Kundenverantwortung, Zeichnungs- und Zugriffsrechte sowie Stellvertretungen. Vollmachten, Softwareverträge und fachliche Voraussetzungen sollten nicht ungeprüft als automatisch übertragbar behandelt werden.
Wie werden vertrauliche Akten und Mandantenbeziehungen sicher übergeben?
Die Übergabe braucht geregelte Zugriffe, vollständige Akten, dokumentierte Fristen und eine abgestimmte Mandantenkommunikation. Identifizierende Unterlagen sollten erst im dafür vorgesehenen Prüf- und Übergabeprozess zugänglich werden.