Wie profitabel sind die Umsätze nach Retouren, Rabatten und Werbekosten?
Vergleichen Sie Rohertrag und Deckungsbeitrag nach Produkt, Vertriebskanal und Kundengruppe. Retouren, Zahlungsgebühren, Versand, Rabatte und Kosten der Kundengewinnung sollten dabei vollständig berücksichtigt sein.
Wie werthaltig ist der vorhandene Warenbestand?
Prüfen Sie Einkaufspreise, Alter, Umschlag, Saisonbezug, Abschriften, Eigentum und unverkäufliche oder retournierte Ware. Der Buchwert allein zeigt nicht, zu welchem Preis sich das Lager tatsächlich verkaufen lässt.
Welche Abhängigkeiten bestehen von Marktplätzen, Werbekonten und Lieferanten?
Ordnen Sie Umsatz und Marge den einzelnen Kanälen und Lieferanten zu und prüfen Sie Kündigungs-, Sperr- und Konditionsrisiken. Besonders kritisch sind Konten oder Einkaufsbedingungen, die persönlich an die bisherige Inhaberschaft gebunden sind.
Welche digitalen Werte und Zugänge können tatsächlich übertragen werden?
Klären Sie Eigentum und Übertragbarkeit von Domain, Shop, Produktdaten, Marken, Bildern, Software, Zahlungs- und Analysezugängen. Plattformkonten und Werbekonten sollten nur eingeplant werden, wenn die jeweiligen Bedingungen den Wechsel zulassen.
Wie nachhaltig sind Traffic und Kundengewinnung?
Vergleichen Sie organischen, bezahlten, direkten und wiederkehrenden Traffic über einen längeren Zeitraum. Eine stabile Nachfrage verteilt sich auf mehrere Quellen und bleibt nicht vollständig von einem Werbekonto, einzelnen Keywords oder kurzfristigen Rabatten abhängig.