Wie werthaltig ist der ausgewiesene Auftragsbestand?
Prüfen Sie je Auftrag Vertrag, Leistungsstand, Kalkulation, Materialpreise, Anzahlungen, Restaufwand und geplante Marge. Offene Offerten und mündliche Zusagen sollten nicht wie fest beauftragter Umsatz behandelt werden.
Welche Gewährleistungs- und Nachbesserungsrisiken bestehen aus früheren Projekten?
Lassen Sie offene Mängel, Reklamationen, Rückbehalte, Garantien und mögliche Nacharbeiten nach Projekt und Zeitraum auflisten. Die wirtschaftliche und vertragliche Zuordnung dieser Risiken gehört in die Prüfung des konkreten Kaufs.
Wie abhängig ist der Betrieb von Schlüsselpersonen und fachlichen Qualifikationen?
Klären Sie, wer Offerten kalkuliert, Projekte führt, Kunden betreut und fachliche Voraussetzungen erfüllt. Bindung, Stellvertretung und dokumentiertes Wissen der Schlüsselpersonen entscheiden mit darüber, ob Aufträge nach dem Wechsel weiterlaufen.
Wie beurteile ich Maschinen, Fahrzeuge und notwendigen Ersatzbedarf?
Erfassen Sie Eigentum oder Leasing, Alter, Wartung, Auslastung, Reparaturbedarf und Marktwert der wesentlichen Betriebsmittel. Anstehende Ersatzinvestitionen sollten zusätzlich zum Kaufpreis in den Kapitalbedarf einfliessen.
Wie werden laufende Baustellen und Projekte übergeben?
Für jedes Projekt braucht es Leistungsstand, Termine, Verantwortliche, Dokumentation, Nachträge, Abnahmen und offene Entscheidungen. Kunden, Bauleitung, Lieferanten und Team sollten nach einem abgestimmten Plan neue Ansprechpartner erhalten.