Was gehört zum Kauf eines E-Commerce-Unternehmens?
Je nach Angebot können Marke, Shop, Domains, Produkte, Lager, Kundenbasis, Lieferanten, Inhalte, Technik, Konten und operative Prozesse dazugehören.
Welche Kennzahlen sollte ich vergleichen?
Umsatz, Deckungsbeitrag, Conversion, Bestellwert, Wiederkäufe, Retouren, Marketingkosten, Lagerumschlag und gebundenes Kapital sind besonders aussagekräftig.
Wie beurteile ich die Qualität des Traffics?
Vergleichen Sie Quellen, Entwicklung, Conversion, neue und bestehende Kunden, Länder, Geräte und Profitabilität statt nur die Anzahl der Besuche.
Ist eine starke Abhängigkeit von Werbung riskant?
Sie kann riskant sein, wenn Umsatz und Marge bei geringeren Ausgaben einbrechen. Diversifikation, historische Daten und Profitabilität je Kanal geben ein besseres Bild.
Was ist bei Lager und Lieferanten zu prüfen?
Zu klären sind Alter, Umschlag, Wert, Ladenhüter, Lieferzeiten, Mindestmengen, Einkaufskonditionen, Abhängigkeiten und die Fortführung der Lieferantenbeziehungen.
Welche Systeme und Konten müssen übertragen werden?
Shop, Domain, Hosting, Zahlungen, Analytics, Werbung, E-Mail, Marktplätze, Logistik, Software, Lizenzen und administrative Zugänge sollten vollständig erfasst werden.
Können Kundendaten übernommen werden?
Das hängt von Rechtsgrundlagen, Einwilligungen, Verträgen und Datenschutzvorgaben ab. Umfang und Art der Übertragung sind für jeden Kanal zu prüfen.
Was unterscheidet ein E-Commerce-Unternehmen vom Onlineshop?
Der Shop ist ein technischer Verkaufskanal. Zum Unternehmen gehören zusätzlich Marke, Kunden, Akquisition, Lieferanten, Team, Prozesse, Finanzen und mögliche weitere Kanäle.